Warum industrielle Anlagen von Metall- auf Keramikverschleißteile umsteigen
Härte: Aluminiumoxidkeramik mit einem Reinheitsgrad von 99,5 % ist etwa 7-mal härter als Edelstahl und eignet sich daher hervorragend als Ersatz für Standard-Edelstahl 304/316 bei abrasiven Anwendungen.
Korrosionsbeständigkeit: Aluminiumoxidkeramik ist gegenüber den meisten organischen und anorganischen Säuren und Laugen chemisch inert und behält ihre Eigenschaften über lange Zeit bei minimalem Abbau.
Niedriger Reibungskoeffizient: Geringere Reibung bedeutet weniger Betriebswiderstand, geringeren Energiebedarf und weniger Sekundärverschleiß durch Reibungswärme.
Kontaminationsfrei: Im Gegensatz zu Metallen gibt Keramik keine Metallionen an die Prozessmedien ab – ein entscheidender Faktor für Anwendungen in der Pharma-, Lebensmittel- und Feinchemiebranche, wo Reinheit von großer Bedeutung ist.
Metallische Verschleißteile sind in der Anschaffung meist günstiger. Berücksichtigt man jedoch die Austauschhäufigkeit, Ausfallzeiten und die Kosten für die Reinigung von Verunreinigungen, erweisen sich Keramikkomponenten in Umgebungen mit hohem Verschleiß und starker Korrosion oft als kostengünstiger – was der Hauptgrund dafür ist, dass bei immer mehr Anlagenmodernisierungsprojekten Keramikkomponenten zum Einsatz kommen.












